Die ultimative Phoniebox Anleitung gratis für Dich, damit baust auch Du eine beeindruckende Phoniebox – Stand 2021
5 (6)

Die Phoniebox ist eine intuitiv zu bedienende Musikbox für Kinder. Bereits zwei bis drei Jährige Kinder kommen mit der leichten Bedienung der Box klar. Das besondere ist, dass sie in verschiedenen Ausbaustufen gebaut werden kann (z.B. mit und komplett ohne Tasten) und jede Box ist ein Unikat. Man zahlt auch nur das, was man verbaut, diverse Anleitungen wie diese im Internet sind kostenlos! Der Tesxt wirkt

Vorstellung der Phoniebox

Dieser Beitrag dokumentiert seit Ende 2018 den Bau meiner Box und wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Ich habe zwei linke Handwerkerhände und trotzdem folgendes Ergebnis zustande gebracht:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Vorstellung der Phoniebox

Die Box habe ich zum 6. Geburtstag für meinen kleinen Detektiv gebaut. Auch heute noch ist die Box sehr beliebt und im regelmäßigen Einsatz.

Bitte beachte auch die zweite Box für einen Vierjährigen. Dort sind Verbesserungen beschrieben, die Dir beim Bau, aber auch bei der Wahl der Komponenten helfen können: Die zweite Selfmade Phoniebox

Da sich viele Fragen um die Box wiederholen, sammle ich diese nun und versuche die gängigen Antworten in dieser FAQ zu sammeln…

Die Toniebox – ein gutes Vorbild!

Kennt Ihr die Toniebox? Hierbei handelt es sich um einen Kinder-freundlichen Musikplayer für Hörspiele. Die sogenannten „Tonies“ sind Hörfiguren. Das Konzept ist Klasse und versteht auch ein zweijähriges Kind sehr schnell. Einfach den „Tonie“ auf die Box stellen und los geht es.

Die Toniebox ist preislich und von der Verarbeitung her klasse, aber die Figuren schlagen mit 15 EUR oder mehr je Hörspiel gut ein. Allerdings muss ich zugeben, dass die liebevollen Figuren ein echter Hingucker sind. Was mich nur ärgert, in Zeiten von Spotify, Flatrates usw. wird hier der Kunde m. E. ordentlich gemolken. Ich zahle bei Spotify, habe teilweise die Sachen auf CD und nun kommt ein weiterer Player und ich soll noch mal die Musik als Tonie kaufen?!

Die Phoniebox – eine Alternative?

Ich war auf der Suche nach einer Alternative zur Toniebox. Da gibt es ja z.B. Hörbert, ein sehr schöner Player mit einer schönen Idee. Mir fehlt aber die Spotify Integration. Ein weiterer Player ist die Tigerbox, allerdings aus meiner Sicht eine Kinderbluetoothbox, die auch SD-Karten abspielen kann. Somit kann die Tigerbox etwas mehr als der Hörbert. Eine weitere Lösung ist Jooki, womit man seine eigenen Hörspiele oder Musik auf eine SD-Karte, aber auch Spotify oder Deezer nutzen kann. Meiner Meinung nach von den fertigen Lösungen die flexibelste Lösung.

Es folgt die Eigenbaulösung TonUNIO, die meiner Lösung auch fast den Rang abgelaufen hätte, wäre da nicht die fehlende Spotify Unterstützung. Aber diese Lösung ist unbedingt einen Blick wert!!!

Dann kam die sogenannte „Eierlegendewollmilchsau“: die Phoeniebox!

Mit der Phoeniebox ist es möglich lokale Inhalte auf einer SD-Karte abzuspielen, aber eben auch auf Spotify zuzugreifen. Hier wird zudem noch das simple Prinzip aufgegriffen etwas auf die Box zu legen und schon geht es los. Hierbei sprechen wir über RFID-Karten (siehe Bilder), die für genau ein Hörspiel, eine Playlist bei Spotify oder einen Radiosender programmiert werden… Das Kind legt die Karte drauf, es macht einmal Piep und los geht es…

ABER, ja es gibt ein ABER: es ist keine Lösung von der Stange. Hierbei wird ein Minicomputer, der Raspberry Pi, entsprechend ausgerüstet und installiert, so dass die gewünschten Funktionalitäten bereitgestellt werden.
Ich selber habe ja zwei linke Handwerkerhände (gut, ich war mal Linkshänder), kann nicht löten, habe keine Ahnung von Elektrotechnik, aber ich kann programmieren und es gibt eine tolle Community für das Projekt: forum-raspberrypi.de

Probleme und wie Du sie lösen kannst

Bevor ich darauf eingehe, welche Komponenten ich nehme, möchte ich insbesondere die verschiedenen Hürden aufzeigen, die es zu meistern gab! Es gibt immer verschiedene Wege und meiner muss ja nicht der richtige für Deine Phoniebox sein… Los geht’s:

Das Dilemma mit dem Ausschalten…

Der Raspberry Pi ist halt so konstruiert, dass er entweder Strom per Kabel bekommt oder nicht, und es handelt sich hierbei immer noch um einen Computer. Was passieren kann, wenn dieser im laufenden Betrieb die Stromzufuhr verliert ist ggf. ein Datenverlust oder gar eine defekte SD-Karte. Ist kein muss, allerdings bevorzuge ich doch ein kontrolliertes Herunterfahren…

Planung der Stromversorgung

  • Der Raspberry soll mit einer Powerbank betrieben werden, damit die Box mobil wird. Ist der Akku leer, schaltet das System unkontrolliert ab, was im schlimmsten Fall Datenverlust bedeuten kann. Das kann wiederum mit einer USV-Funktion abfangen werden, habe ich in meiner Box nicht realisiert. Ich schätze das Risiko hier eher gering ein!
  • Ein- und ausschalten werden per Tastendruck.
    • Das ist im Regelfall nur mit einem Push-Button realisierbar. Dies ist ein Druckknopf, der nicht einrastet und immer wieder gedrückt werden kann (schaut mal Eure Fernseher-Fernbedienung an, lauter Push-Buttons).
    • Die Alternative ist der Switch-Toggle-Button, vergleichbar mit dem Ein- und Ausschalter einer Lampe.
    • Der Vorteil des Push-Buttons ist, dass man je nach Programmierung und Drucklänge (Trigger) verschiedene Reaktionen auslösen kann (On = Einschalten; Soft-Off = kontrolliertes Herunterfahren und trennen der Stromzufuhr; Reboot, Soft-Off + On; Hard-Off = trennen der Stromzufuhr).
  • Automatisches Abschalten nach nicht Nutzung… Bei Toggle-Buttons ist diese Funktion problematisch.
  • Herunterfahren heißt beim Raspberry, dass ggf. noch USB-Geräte mit Strom versorgt werden. Daher ist das trennen der Stromversorgung wichtig.
  • And finally: ich kann nicht löten, also möglichst kein Bausatz bzw. nur simples löten.

Raspberry Erweiterungen zum Ausschalten

Ich habe einige Tage gesucht und diverse Lösungen gefunden:

LösungVorteilNachteilPreis
USB ON/OFF SWITCH● Kein löten
● Raspberry wird definitiv komplett vom Strom getrennt
● Keine Information über Kabelqualität (Ladestrom?)
● Kein schöner Schalter
● Kein Shutdownbefehl
● Toggle-Button
● Datenverlust möglich
ca. 19,00 EUR
ATXRaspi● Volle Freiheit beim Button und LED
● Schaltet den Pi kontrolliert aus und trennt danach die Stromzufuhr
● Soft-Off, Hard-Off und Rebootfunktion
● Push Button
● Löten notwendig
● für scriptgesteuertes Ausschalten werden weitere Komponenten benötigt
ca. 28,00 EUR
Powerblock● Volle Freiheit beim Button und LED
● Schaltet den Pi kontrolliert aus und trennt danach die Stromzufuhr
● Kein Löten notwendig
● Toggle Button: ein automatisches ausschalten nach einer definierten Leerlaufzeit ist hiermit nicht möglich
● kein Reboot möglich
● vermutlich kein Hard-Off möglich
ca. 24,50 EUR
Pi Suplly Switch● Schaltet den Pi kontrolliert aus und trennt danach die Stromzufuhr
● Hard-Off ist möglich
● Löten notwendig
● Bausatz
● 3 Schalter: On, Off, Soft-Off (mit kontrollierten Shutdown)
ca. 30,00 EUR
YKRUD2● Volle Freiheit beim Button und LED
● Schaltet den Pi kontrolliert aus und trennt danach die Stromzufuhr
● Firmware : Hard-Off wird auf Anfrage realisiert
● Push-ButtonIdle-Shutdown ist laut Support in der neuen FW (Release 11/18) möglich
● Schneller und aufgeschlossener Support
● Löten für externen Button notwendig
● Online-Dokumentation ausbaufähig
ca. 20,00 EUR
iSwitchPi● Schaltet den Pi kontrolliert aus und trennt danach die Stromzufuhr● Kompletter Selbstbau einer Plantine--,-- EUR
OnOff Shim● Volle Freiheit beim Button und LEDSchaltet den Pi kontrolliert aus und trennt danach die Stromzufuhr
● Sehr platzsparende Lösung
● Push-Button Preis
● Löten notwendig
● Online-Dokumentation ausbaufähig
ca. 10,50 EUR

Ich hatte mich schnell auf den YKRUD2 festgelegt. Leider wurde meine Bestellung storniert und war lange nicht verfügbar. Ansonsten ist diese Lösung für Boxbauer die nicht löten wollen einen Blick wert.

Mittlerweile habe ich den OnOff Shim verbaut und für 10,50 EUR werden alle meine Anforderungen erfüllt, mit Ausnahme des Lötens. Zudem funktioniert der Shim perfekt mit meiner Powerbank (bitte beachten, hier gibt es eine neue Version, die kein passthrough mehr unterstützt!). Das ist wichtig, dass man nicht noch weitere Hardware verbauen muss, damit auch problemlos wieder eingeschaltet werden kann.

Der von mir verwendete Push-Button mit LED (GPIO 25) ist bewusst recht klein. Damit wird ausgeschlossen, dass die Box aus versehen ausgeschaltet wird. Dann kann die Hold_Time auch entsprechend herunter gestellt werden.

Hier noch ein kleines Video dazu:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die mobile Stromversorgung…

Ein Akku ist notwendig, wenn der Pi nicht permanent per Kabel versorgt werden soll. Hier bieten sich Powerbanks an, da die Anschaffung kostengünstig ist und der Markt ordentlich gefüllt ist. Leider kann nicht jede Powerbank zeitgleich Laden und Geladen werden (Stichwort: passthrough). Das An- und Abstecken des Ladekabels an der Powerbank verursacht ggf. einen kurzen Einbruch der Stromzufuhr und der Pi startet neu. Es gibt wenige Powerbanks, die diese Schwankungen abfangen. Zu guter Letzt hat die Lösung immer das Problem, dass der Akkustatus nicht abgefragt werden kann, demnach: Akku leer = Pi aus. Nach nun zwei Jahre Erfahrung brauchte ich passthrough genau zwei mal und heute ist das kein Kaufargument mehr für mich!

BezeichnungInformationenPreis (01.03.2021)
EasyAcc 20000mAh- Fängt das An- und Abstecken beim Laden auf (getestet mit 3B+) in erster Generation (Modell PB20000MS)
- große Kapazität
- gute Micro-USB-Kabel sind direkt dabei
31,99 EUR
RAVPower PD 60W 20000mah- Soll das An- und Abstecken zum Laden problemlos abfangen
- große Kapazität
59,99 EUR
TECKNET PD 20000– Fängt das An- und Abstecken beim Laden auf (getestet mit 3B+ lt. User; mein Test war NEGATIV mit Boxen usw.)
– große Kapazität
22,99 EUR
Intensio Powerbank Slim – schaltet ab im laufenden Betrieb, wenn das Ladekabel an- bzw. abgesteckt wird
– günstig und wenn man nicht das parallele Laden benötigt eine super Lösung
– Leichtgewicht
8,99 EUR
Mi Powerbank – Usererfahrung (danke Andco): sehr gute Langzeiterfahrungen im Vergleich zu anderen Powerbanks; Akku bläht nach 5 Jahren Nutzung nicht auf!39,89 EUR

Ich habe mich für die EasyAcc 20.000 entschieden. Die Powerbank hat bei meinen beiden Boxen nie Probleme gehabt und ich bezeichne die Powerbank eher als Eierlegendewollmilchsau. Allerdings gibt es mittlerweile eine neue Version, die passthrough nicht mehr unterstützt!

Die Tabelle beinhaltet von mir getestete Powerbanks, Empfehlungen von Euch und aus dem Forum. Hast Du eine Empfehlung für eine Powerbank, dann schreib sie mir, ich ergänze die Tabelle gerne.

HINWEIS: Wenn Du eine Powerbank hast die passthrough fähig ist, aber dennoch beim An- und Abstöpseln Probleme macht, hilft Dir vielleicht diese Lösung: forum-raspberrypi.de

UPDATE 1: Je mehr Verbraucher an der Box hängen, umso sensibler wird wohl das unterbrechungsfreie Laden. Das hängt auch damit zusammen, was für ein Netzteil lädt, aber mit einem schwachen Netzteil geht die Box leider aus! Aber aus dem realen Leben gesprochen braucht es bei einer 20.000er Powerbank nur alle paar Wochen laden und die Kinder schlafen ja auch mal 😉

UPDATE 2: Ist der OnOff Shim direkt aufgelötet, oder mit einem guten Kabel verbunden, dann funktioniert es doch! Ich nutze dieses Extension-Board und es läuft damit problemlos! Dennoch kommt es beim an- und abstecken von Netzteilen zu Schwankungen, die ggf. zu einem Neustart führen!

Die Buttons, ich will doch nicht löten…

Ich habe mich recht schnell für Arcade Buttons entschieden. Man kommt je nachdem nicht ums löten herum. Ich habe zuvor nie gelötet, also bist Du ggf. nicht alleine… Erstmal musste ich mir ne Menge besorgen, das Lötwerkzeug habe ich mir geliehen (danke Niklas), der Rest wurde wie folgt angeschafft:

ArtikelInformationenPreis (Stand Feb. 2021)
Breadboard / Steckplatine– Das Breadboard habe ich vorab genutzt, um mich mit den Widerständen auseinander zu setzen…
– Hier werden Widerstände, Schalter und Co. einfach nur gesteckt
ab 4,79 EUR
Lochrasterplatte / Platine– Final benötigen wir die Lochrasterplatte um unsere Lösung zu löten11,69 EUR
Jumperkabel– Je 40 Jumperkabel Female – Male, Female – Female und Male – Male4,99 EUR
Stiftlisten / Pin-Header– 10 Leisten mit je 40 Pins, für wenig Aufpreis verdoppeln sich die Leisten
ab 8,49 EUR
Widerstand Set– Wir benötigen vor allem 1 kOhm und 10 kOhm Widerstände, dieses Set bietet sich hier an, da von beiden Widerständen 50 Stück enthalten sind
– Samt Box zur Aufbewahrung
8,99 EUR
Widerstand Abbiegevorrichtung– Ist eine Hilfe die Widerstände richtig zu biegen; da es preislich OK ist, hab ich mir das gute Stück gegönnt3,69 EUR
Arcade Buttons mit LED oder Alternativ diese hier– Buttons sind robust und man kann sie komplett zerlegen
– in die Kappe kann simpel eine Beschriftung eingebaut werden
– die Buttons fühlen sich haptisch gut an
– Nachteil: die LEDs sind für 12V ausgerichtet, der Pi max. auf 5V. Aber man kann günstig andere LEDs, z.B. farbige LEDs, nachrüsten
ab 16,00 EUR
LED-Set mit verschiedenen Farben– Hier das passende LED-Set, was ich mir geholt habe - damit hast Du noch massig LEDs über für andere Spielereien9,99 EUR

Die Buttons nun anzuschließen war anfangs nicht so simpel wie gedacht, aber eigentlich wieder doch. Ich möchte Dich nicht verwirren und es so einfach wie möglich gestalten, daher rate ich Dir zur Pull-Up-Lösung und zeige auch nur noch diese, denn man spart Zeit, Hardware und somit auch anfällige Gerätschaften.
Wer mehr zu Pull-Down und Pull-Up wissen möchte, dieser Artikel wird Euch weiter helfen: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/raspberry-pi/2006051.htm

Damit Ihr meinen Schaltplan nachvollziehen könnt, habe ich mit Fritzing das Ganze versucht darzustellen:

Die Buttons bitte einmal in Farbe und bunt

Hier erstmal ein paar Bilder der bunten LEDs in den Buttons mit einer 3V Knopfzelle (bitte beachtet, dass die LEDs nicht zentral drin waren, aber die Optik ist schön)…

Hier zeige ich Euch gar nicht erst, wie mein erstes Board aussah, sondern gehe direkt auf die neue Version:

Ground nutze ich übrigens neben den LEDs für das OLED-Display und die Buttons selber (Pull-Up).

Hier zwei Vorlagen zum ausdrucken, ausschneiden und einlegen in die Buttons (vielen Dank an Yordan, der mir die erste Vorlage geliefert hat):

Hier kannst Du die Datei noch im SVG-Format ohne Kanten und Pixel laden: Download Arcade_Buttons.svg

Die Bilder sind mit einem Cuttermesser und einem kleinen Plättchen, welches im Button selber ist, leicht auszuschneiden. Danach habe ich die LEDs noch getauscht, da ich farbige installiere. Anhand der folgenden Bilder können die Arbeitsschritte nachvollzogen werden.

Als Bohrer verwende ich einen Forsterbohrer mit 28mm Durchmesser. Das Ergebnis ist super, kleiner sollte er nicht sein, obwohl da was von 24 – 28mm steht… Ich habe mir diesen hier gekauft: https://amzn.to/2XJ8yhT

Das Script zur Steuerung des Display könnt Ihr hier finden: https://github.com/splitti/phoniebox_led_control/blob/master/led.py

Display Ja oder Nein

Ein Display braucht man nicht wirklich dringend, jedoch hat es auch einen Charme für die Eltern, man sieht was die Kinder hören oder auch welcher Track läuft. Ich habe mich zunächst an ein LCD-Display gewagt, wo ich mich aber auch wieder rasch gegen entschieden hatte. 9,99 EUR kostet das Display. Es geht auch kinderleicht, hier eine kurze und schnelle Anleitung:
https://tutorials-raspberrypi.de/hd44780-lcd-display-per-i2c-mit-dem-raspberry-pi-ansteuern/

Ein Script zur Anzeige hat der User Xan hier veröffentlicht:
https://forum-raspberrypi.de/forum/thread/13144-projekt-jukebox4kids-jukebox-fuer-kinder/?postID=357813#post357813

Ich persönlich habe mich wie gesagt dann umentschieden zum OLED-Display, da mir die blaue Beleuchtung einfach zu hell war. Zudem wurden auf großer Fläche relativ wenig Info angezeigt. Kurzum habe ich das Thema zu meinem Projekt gemacht und hier findet Ihr alle notwendigen Infos:
https://github.com/splitti/oled_phoniebox
Infos im Forum forum-raspberrypi.de

Belegung der PINs:

Name Belegung
VDD 5V / Pin 4
GND Ground / Pin 6
SCK GPIO 3 / Pin 5
SDA GPIO 2 / Pin 3

Beim Einbau des Displays gibt es verschiedene Varianten, ich habe es in meiner ersten Box einfach nur eingeklebt:

Rfid Karten beschriften bzw. bedrucken

Ich habe im folgenden Thread (hier geht es zum besagten Thread) angefragt, wie denn andere Boxbauer so ihre Karten bedrucken. Schaut in jedem Fall mal selber rein, es gibt verschiedene Lösungen, vom direkten bedrucken der Karten, über spezielle Klebefolien (wasserfest), Tesa-Lösungen oder der Folgenden…

Karten bemalen

Infos kommen…

Karten kleben

Mir war halt wichtig, dass die Kinder eindeutig erkennen, was mit dieser Karte abgespielt wird. Das Ganze sollte auch etwas schicker aussehen, immerhin wollen wir uns mit Tonies messen 😉 Im Endeffekt hab ich mir eine Word-Vorlage gebaut und diese entsprechend gestaltet, so dass ich mir mit der Schere das Bild ausschneiden kann. Ich kann es schwer beschreiben, hier ein paar Fotos:

Wie man dem mittleren Bild entnehmen kann, werden die Ausdrucke aufgeklebt. Dafür verwende ich diese Buchfolie: https://amzn.to/2TKVk1T

Die ersten Versuche waren noch etwas schwierig, aber von Karte zu Karte wurde das Ergebnis besser und ich bin zufrieden. Es gibt definitiv noch Luft nach oben, aber in punkto Preis-Leistungsverhältnis bin ich hier relativ gut weg gekommen. Ich kann die Karten auch jederzeit wieder aus der Folie holen und neu verwenden.

Karten laminieren

Im Anschluss hab ich mir dann doch noch mal diese Heißlaminierfolie im Format 60 X 90mm gekauft. Ich wollte einfach den Vergleich und vom Kostenpunkt sind die Folien auch attraktiv. Ein Laminiergerät kostet auch nicht die Welt und wenn man bedenkt, wie viel Zeit man hier sparen kann, ist es dem einen oder anderen die Anschaffung wert.

Zu beachten ist, dass trotz der Größe von 60 + 90mm die Karten noch um ca. 3mm gekürzt werden mussten. Beim Laminieren wurde das Plastik der Karte auch weich, aber sie funktionieren danach trotzdem wie gehabt. Hier ein paar Fotos von den ersten laminierten Karten:

Klang ohne Störgeräusche

Seit Wochen beschäftige ich mich nun mir diversen Lösungen. Alleine sechs verschiedene Soundkarten kamen zum Einsatz.

Fakt ist, wenn Ihr eine Lösung ohne löten und Boxen auseinander bauen sucht, dann kann ich Euch die Speedlink-Boxen empfehlen. Sobald ich diese auseinander gebaut hatte, kam es auch zu Störgeräuschen. Dabei hab ich verschiedenste Hardware getestet, hier eine kleine Auflistung, was für mich keinen Erfolg hatte:

Ich hab dann final noch mal dem Hifiberry Miniamp eine Chance gegeben und habe endlich die richtige Hardware entdeckt! Zwar gibt es ein Knacken beim einschalten, dafür gibt es definitiv einen besseren und Störungsfreien Klang!

Zum Anschluss werden folgende GPIOs benötigt:

Pins 3V, 5V, GND
GPIO 18 (Pin 12)
GPIO 19 (Pin 35)
GPIO 20 (Pin 38)
GPIO 21 (Pin 40)

Die Polarität der Anschlüsse stand ursnirgends beschrieben, der Support hat mir folgende Info gegeben:

… die Polarität ist +/-/-/+ …
support@hifiberry.com

Da es in den Kommentaren wegen der Polarität zu Fragen kam, hab ich den Support erneut angeschrieben und folgende Antwort erhalten:

Die absolute Phase ist eigentlich völlig egal. Wichtig ist das Phasenverhalten zwischen linkem und rechtem Lautsprecher und das ist bei beiden Versionen gleich.
support@hifiberry.com

Und im offiziellen Datasheet gibt es nun auch ein Bild dazu: https://www.hifiberry.com/docs/data-sheets/datasheet-miniamp/

Das Kabelmanagement

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte:

Eine großes Ersparnis an Kabeln hab ich durch den Wechsel auf Pull-Up-Buttons erzielt. Einen weiteren riesigen Anteil hat dieses Extension-Board, wodurch ich mir einiges an Lötarbeit sparen konnte, bzw. nur noch Ground und LED-Widerstände einplanen musste:

Ein großer Vorteil des Extension-Boards ist, dass der OnOffShim direkt aufgesteckt oder verlötet werden kann. Damit vermeidet man Undervoltage, ein Thema was ich mit den Kabeln nicht in den Griff bekommen hatte!

Verschraubt hab ich alles übrigens mit diesem Abstandshalter-Set, was ich final mit Heißkleber auf ein dünnes Brett geklebt und dieses in die Box verbaut habe.

Damit die Kabel nicht alle wild durcheinander hängen, sind noch diese kleine Helferlein verklebt: Klebesockel und Kabelbinder

Der Einkaufswagen

Insbesondere den Raspberry kann man auch gebraucht kaufen. Kabel, WLAN-Stick etc. habt Ihr ja vielleicht schon !?!

Artikel Kaufgrund (Okt. 2018) Preis

Raspberry Pi
Ich habe gebrauchte Pi’s 2 aufgekauft
Ansonsten machen der Pi 2, 3 oder Zero Sinn (oder zukünftige Versionen)
29,99 EUR

Samsung EVO Plus Micro SDXC 64GB
Preis-Leistung
64GB bieten reichlich Platz für Hörbücher
Speedtests:
Benchmark pidramble.com
Benchmark auf jeffgeerling.com
15,87 EUR
Hifiberry Miniamp Störungsfreier Sound und ich habe massig Lösungen getestet. 23,90 EUR
Edimax EW-7612UAn Wireless-LAN USB Bitte beachten: einige Modelle (z.B. Pi 3) haben bereits WLAN integriert. Logischerweise lässt sich aber dank der Antenne die Reichweite erhöhen.
Benchmark:
Test auf powerpi.de
Antenne lässt sich ausrichten
ggf. ist der CSL USB Dongle noch eine Alternative, da die Antenne schraubbar ist (ich persönlich möchte keine Antenne sehen, wohl wissend, dass in der Box das Signal gedämpft wird)
wer keine große Reichweite benötigt und noch ein wenig Strom sparen will, kann auf den kleinen Dongle on Edimax zurückgreifen: EDIMAX EW-7811UN Wireless USB Adapter
12,99 EUR
Neuftech USB RFID Reader Günstig
Empfehlung in der Phoniebox-Anleitung
11,99 EUR
Speedlink USB-betriebene Stereo-Lautsprecher Optisch identisch zu den Trust Lautsprechern und ebenso günstig
Eigenschaften stimmen mit den Trust Leto überein, aber OHNE Störgeräusche, so lange sie nicht auseinander gebaut werden!!!! Dann sollten sie mit einem Hifiberry Miniamp betrieben werden.
9,99 EUR
EasyAcc 20000 Die Powerbank erfüllt alle Wünsche wie Pass-Through, kein Standbyproblem, große Kapazität 31,99 EUR
100 x RFID Karte 125Khz Bei den Karten ist die richtige Frequenz wichtig. Habt Ihr den Neuftech Reader gekauft, dann  ist die richtige Frequenz 125 Khz.
Günstig
Empfehlung in der Phoniebox-Anleitung
Wer Zeit hat zu warten und noch ein paar Cent sparen mag: 50 Stück aus Asien für ca. 7,30 EUR (Lieferzeit ca. 14 Tage)
20,00 EUR
Push Power Button kompakter Button, mit integrierter LED 8,49 EUR
Arcade Buttons mit LED Buttons sind robust und man kann sie komplett zerlegen
Plan ist, die Kappe oben abzunehmen und darunter ein Symbol (z.B. Play) zu befestigen
Buttons sind abgerundet, die nach innen abgesenkten Buttons wollte ich einfach nicht
Fühlen sich haptisch gut an
Nachteil: die LEDs sind für 12V ausgerichtet, der Pi max. auf 5V. Aber man kann günstig andere LEDs, z.B. farbige, nachrüsten
17,69 EUR
Isolierband Damit ich die Kabel nachhaltig verbinden konnte, habe ich Isolierband verwendet 5,28 EUR
Jumper-Kabel Günstig, brauchte hiervon gleich zwei Sets 7,99 EUR
Bohrer-Set für Lichtleiter Hiermit habe ich für die Lichtleiterkabel die Bohrlöcher gebohrt 15,99 EUR
Lichtleiter Die Lichtleiter 0,6 mm werden verwendet, um die LED-Anzeige der Powerbank außerhalb des Gehäuses anzuzeigen 2,74 EUR
Micro USB-Kabel Kabel zum Laden der Powerbank bzw. betreiben des Pi 11,99 EUR
Micro USB-Buchse Diese Buchse habe ich mit einem Bastelmesser zuerecht geschitten und verbaut 4,98 EUR
Handgriff Für meine Box war dieser rote Handgriff sehr passend. Es gibt davon natürlich auch andere Farben 12,99 EUR
Forstner-Bohrer für die Arcade Buttons Passende Bohrlöcher für die Arcade Buttons 14,43 EUR
Forstner-Bohrer für den Push Button Passendes Loch für den Push Button 11,11 EUR
Heißlaminierfolie Zwecks Modifizierung der RFID-Karten 3,99 EUR
LEDs Farbige LEDs zum Austausch der LEDs in den Arcade-Buttons 9,99 EUR
OLED-Display Zwecks Anzeige was so gerade läuft, habe ich mich für dieses OLED-Display entschieden 9,99 EUR
Kupfer-Litzen Zum testen der einen oder anderen Sache, oder zum Anschluss der Lautsprecher, habe ich diese Kabel verwendet 13,90 EUR
Flachsteckhülsen Zum Anschluss der Arcade-Buttons 8,69 EUR
Lochrasterplatten Hierauf habe ich Widerstände zur Steuerung der LEDs, oder zur Buttonsteuerung gelötet 13,99 EUR
PIN-Header Zum Anschluss der Steckkabel 7,49 EUR
Widerstand-Sortiment Mit Hilfe der Widerstände wurde insbesondere der Steuerung durch die Buttons ermöglicht 8,99 EUR

Installation Software

In der folgenden Anleitung werde ich auf die Konfiguration eingehen, wie ich sie gewählt habe. Dort finden z.B. Schritt für den OnOffShom oder HifiBerry statt. Ich setze etwas Grundverständnis voraus, allerdings findet man mit etwas googeln auch das entsprechende Hintergrundwissen…

Installation Betriebssystem

Als Betriebssystem wird Raspbian verwendet. Ich selber habe hier die Lite Version geladen, da mich eine GUI nicht weiter interessiert und nur weitere Ressourcen frisst.
Zum Download von Raspbian: https://www.raspberrypi.org/downloads/raspbian/

Um das OS auf die SD-Karte zu spielen, habe ich die Software Etcher verwendet: https://www.balena.io/etcher/

Etcher ist relativ selbsterklärend, zunächst wird die Imagedatei gewählt, dann das Ziellaufwerk und final geflasht. Solltet Ihr mehr Details benötigen, schaut doch mal hier vorbei: https://couchpirat.de/tutorial-wie-man-mit-etcher-und-win32diskimager-das-betriebsystem-raspbian-installiert/

Nun sind einige Einstellungen auf der SD-Karte vorzunehmen. Als erstes wird die config.txt auf die eigenen Bedürfnisse angepasst. Dafür werden folgende Werte auskommentiert, bzw. gesetzt:

  • config_hdmi_boost=4
  • #dtparam=audio=on
  • dtoverlay=hifiberry-dac

Die letzten beiden Einträge sind dafür da die Audiokonfiguration für den HifiBerry zu laden. Der erste Eintrag bewirkt, dass der Pi auch ohne angeschlossenes HDMI-Kabel bootet.

Damit die Box sich automatisch ins WLAN verbindet erstelle ich in der boot-Partition die Datei wpa_supplicant.conf mit folgendem Inhalt:

country=DE
ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1
network={
       ssid="wlan-bezeichnung"
       psk="passwort"
       key_mgmt=WPA-PSK
}

Zu guter letzt erstelle ich die Datei ssh in der boot-Partition, damit ich remote auf die Box zugreifen kann.

Der erste Bootvorgang kann starten… Sobald wir uns per SSH auf den Raspberry Pi verbinden können, ändere ich mittels

passwd

das Passwort. Dann möchte ich die Datei mit den WLAN-Daten nicht in einer für jeden zugänglichen Partition liegen haben. Wer sich auskennt, kommt zwar noch immer an diese Datei, aber eher schwerer:

sudo mv /boot/wpa_supplicant.conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf
sudo chown root:netdev /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf
sudo chmod 664 /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

Für mich ist es auch wichtig, dass die Box einen eigenens Host-Namen hat, daher ändere ich diesen in ghostbox mit folgenden Befehlen:

sudo sed -i -e 's/raspberrypi/ghostbox/g' /etc/hostname 
sudo sed -i -e 's/raspberrypi/ghostbox/g' /etc/hosts
sudo hostname -b ghostbox 
sudo rm /etc/ssh/ssh_host_* 
sudo dpkg-reconfigure openssh-server 
sudo service ssh restart
sudo reboot

Den aktuellsten Stand des Betriebssystems bzw. der bereits installierten Pakete erhalten wir mit den Kommandos:

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Hifiberry MiniAmp einrichten

Solltet Ihr in der config.txt noch nicht den hifiberry eingetragen haben, dann holt das jetzt nach. Dafür editiert die Datei

sudo vi /boot/config.txt

und tragt dort folgendes ein:

dtoverlay=hifiberry-dac

und prüft, ob folgender Eintrag mit einer Raute/einem Hashtag auskommetiert wurde:

dtparam=audio=on

Damit der HifiBerry später richtig von der Phoniebox gesteuert werden kann, editiere ich die Datei

sudo vi /etc/asound.conf

wie folgt:

pcm.hifiberry {
          type softvol
          slave.pcm "plughw:0"
          control.name "Master"
          control.card 0
  } 
pcm.!default {
          type plug
          slave.pcm "hifiberry"
  }

Danach bootet Ihr den Pi neu:

sudo reboot

Nun testet, ob der Hifiberry erkannt wurde mit folgendem Befehl:

aplay -l

Das Ergebnis sollte so in etwa aussehen:

Damit der Hifiberry komplett im System ankommt ist es notwendig einen Speaker-Test durchzuführen, kann aber zwischendrin abgebrochen werden mit den Tasten <STRG> + <C>:

speaker-test -D hifiberry -c 2

Installation Jukebox4Kids

Die Installation der der Phoniebox kann simpel mit einen OneLineInstaller durchgeführt werden:

cd; rm buster-install-*; wget https://raw.githubusercontent.com/MiczFlor/RPi-Jukebox-RFID/master/scripts/installscripts/buster-install-default.sh; chmod +x buster-install-default.sh; ./buster-install-default.sh 

Wenn man die Spotify-Version nutzen möchte, müssen noch Client ID und Secret hier erstellt werden: https://www.mopidy.com/authenticate/

Generell ist zu beachten, dass die Classic Version schneller startet. Streaming von Internet Radio ist auch in der Classic Version verfügbar. Da die Spotify Version mit mopidy arbeitet, ist eine Anbindung anderer Dienste möglich, als Beispiel TuneIn, Soundcloud und Youtube. Mehr über die möglichen Extensions findest Du hier: https://mopidy.com/ext/

Folgend beschreibe ich die Installation mit Spotify in Kurzform, danach noch mal mit Screenshot ausgiebiger:

  • Ja, wir wollen den interaktiven Installer nutzen „Y“
  • Da ich WiFi schon konfiguriert habe, wähle ich „n“.
  • Headphone als iFace ist nicht korrekt, hier wähle ich zunächst „n“ und gebe „Master“ ein.
  • Spotify, na klar also „Y“.
  • Die Installation von MPD lehne ich a: „n“.
  • Die Default locations bestätige ich mit „Y“.
  • Ja, ich nutze Buttons, also nehme ich auch die Steuerung mit „Y“.
  • Der erste Part der Installation wird mit „Y“ ausgeführt.
  • Da ich den USB-Reader angeschlossen habe bestätigt ich mit „Y“, dann „1“ (Neuftech Reader) und wähle die „0“ für „0 HXGCoLtd Keyboard“.
  • Die Anfrage nach dem Boot beantworte ich mit „n“

Zunächst ein kleiner Screen, der uns mitteilt was gerade installiert wird. Außerdem besteht die Möglichkeit eine automatische Installation durchzuführen, dies werde ich separat erläutern:

WLAN hab ich bereits vorher konfiguriert. Wer das Ganze aber am direkt am Bildschirm durchführt, kann sich gerne durch den Wizard leiten lassen. Diese Step überspringe ich mit „n“:

Hier könnt Ihr „Y“ sagen, wenn Ihr denn die Standard-Klinke für Sound nehmt. Ansonsten sind Anpassungen an der asound.conf notwendig und in meiner Konfiguration habe ich „Master“ als iFace Name bereits hinterlegt:

Nun die Gretchen-Frage, mit oder ohne Spotify? Ich antworte mit „Y“:

Jetzt braucht Ihr Eure Login-Daten (Familien-Account Daten funktionieren ebenso). Dafür müsst Ihr auf der Webseite https://mopidy.com/ext/spotify/#authentication Client-ID und -Secret erstellen. Klickt dafür auf den grünen Button und der Rest ist selbst sprechend. Kleiner Tipp: speichert Euch Die beiden Schlüssel, falls Ihr doch mal öfter neu installiert 😉

Die Daten könnt Ihr dann im Installer einfach eingeben. Falls mal ein Tippfehler vorgekommen ist, man kann das Ganze natürlich auch im Nachgang in der Datei /etc/mopidy/mopidy.conf korrigieren…

Der MPD-Player wird für die Classic Version ohne Spotify benötigt. Da die Spotify Variante einen eigenen MPD-Player installiert, wähle ich „n“: