Die zweite Selfmade Phoniebox / Jukebox 4 Kids

Nachdem die Phoniebox 1.0 nun seit einem halben Jahr im Einsatz ist, ist die Erwartungshaltung beim kleinen Bruder gestiegen. Also wird die zweite Box nun nach und nach gebaut, dabei werde ich allerdings einige Sachen versuchen anders zu lösen. Es werden in jedem Fall andere Boxen zum Einsatz kommen, die technisch bessere Werte haben und nichte erst „auseinander“ gefriemelt werden müssen. Ich werde auch neue Hilfsmittel einsetzen, die sogenannte dritte Hand erleichtert einem die Arbeit enorm… Aber ich bleibe dem Grundkonzept und Aufbau der Box treu, es wird final „hoffentlich“ eine etwas verbesserte Version…

Inhalt

  1. Optimierung
  2. Mehr Sound, mehr Box
  3. Bearbeitung der Holzbox
  4. Innere Werte
  5. Die fertige Box
  6. Einkaufsliste

1. Optimierungen

Im ersten Schritt habe ich mich über die neue dritte Hand gefreut, damit konnte ich präziser und vor allem schneller löten. Trotzdem werde ich nicht das größte Löt-Ass… Da ich in der ersten Box eine Platine für die Buttons und eine für die LEDs hatte, wollte ich versuchen dieses mal alles auf einer Platine abzubilden. Daher arbeite ich mit einer größeren Lochraterplatine und werde auch relativ großzügig 3V, 5V und GND Pins einplanen, um den Salat am Pi etwas zu verringern.

Im weiteren Verlauf bin ich dann auf fertige HATs gestoßen, erste Anwender haben diese Platinen erstellt und China bauen lassen. Schnell fertig gelötet und man spat einen Haufen Kabel. Für erste Tests habe ich mir erstmal dieses schnieke Teil angeschafft:

Ohne großes Kabelwirrwar passen schon mal direkt OnOff Shim, HifiBerry drauf. Nun sind noch genug 5V und GND Anschlüsse frei. Dazu noch alles beschriftet, was will man mehr 😉

An dieser Stelle der wichtige Hinweis: Nutzt den OnOffShim nicht mit Jumper-Kabeln. Das habe ich bei meiner ersten Box gemacht und hatte damit immer Undervoltage. Also direkt auflöten oder aufstecken! Und nutzt auch ein anständiges Micro-USB-Kabel. Das von der Powerbank EasyAcc ist super.

2. Mehr Sound, mehr Box

In diversen Kommentaren, Foreneinträgen etc. wurde gefragt, warum denn die Leto Boxen verwendet werden. Ich selber bin auch nur durch andere Boxbauer darauf aufmerksam geworden. Allerdings habe ich nun auch viele andere Boxen gefunden die interessant sind. Orientiert habe ich mich an diesem Beitrag von schlizbäda: zum Beitrag

Gekauft habe ich mir die Visatron F 8SC-8 mit den passenden Lautsprechergitter 1138 von Visatron und sie direkt mal mit den Trust Leto Boxen verglichen:

Die Box bringt im Vergleich einiges mit, auf der einen Seite Gewicht, auf der anderen Größe. Ich werde die Boxen behalten und im Projekt testen, aber für kleine Boxen muss man dann überlegen, ob man ggf. eine große Box im Mono-Berieb nimmt, oder doch eher die kleinen Boxen. Die haben mit dem Hifiberry Miniamp auch schon ordentlich Lautstärke, allerdings ist der Klang kein großes Ohrenkino.

Visatron F 8SC-8 Trust Leto Boxen
Gewicht in Gramm25949
Höhe in mm4621
Durchmesser der
Membran in mm
7048
Lautstärkefolgt noch… folgt noch…

Das Gewicht und die Größe können nun doch wirklich ausschlaggebend werden bei der Planung einer Box. In beiden Kategorien zeigen sich die Trust Leto Boxen deutlich besser. Jetzt müssen Lautstärke, aber vor allem der Klang der Visatron F 8SC-8 deutlich nachlegen. Ich berichte, wenn es soweit ist…

Da die Schrauben bei Boxengitter und Handgriff nicht dabei sind bzw. nicht passen, hier als Kaufhilfe die passenden Materialien:

ProduktKosten
8 X Linsenkopfschraube 4X160,28 EUR
8 X Muttern M 40,15 EUR
2 X Zylinderschraube Innensechskant 5X300,10 EUR
2 X Kotflügelscheiben 5,3X150,04 EUR
2 X Kotflügelscheiben 5,3X200,07 EUR
2 X Muttern M50,04 EUR

Ich hab die Sachen beim Hornbach Baumarkt gekauft, da kann man Schrauben abwiegen und da ich die meisten Sachen nur ein mal brauche… 😉

3. Bearbeitung der Holzbox

Wenn Ihr meiner Anleitung folgt und die Arcade Buttons einbauen wollt, dann arbeitet mit diesem Forstner-Bohrer 28mm. Die Ergebnisse sind sehr sauber. Für die Lautspecher habe ich dagegen diese Lochsägenbohrer verwendet. Gut, ich hab ein altes Set mit kleinerem Durchmesser, aber das verlinkte sollte für die Visatron Boxen sehr gut passen! Das Loch für den Ein-/Ausschalter wurde dagegen wieder per Forstnerbohrer 12mm vorbereitet. Die Blenden für die Griffaussparungen habe ich aus einer Kiefer-Rechteckleiste vom Hornbach erstellt mit den Maßen 900 X 40 X 5mm, der Kostenpunkt lag bei 1,55 EUR. Diese ist stabiler als die Leiste meiner ersten Phoniebox, die mir auch einmal kaputt gegangen ist beim Einbau. Bevor die Box lackiert werden konnte, habe ich alle Löcher gebohrt, möglichst alle inneren Halterungen für die Powerbank angebracht und selbst Schraublöcher für die finale Fixierung der Box vorgebohrt.

Dann hab ich angefangen sämtliche extra Teile zur Befestigung zu fertigen. Bei der ersten Box hab ich die Schräge beim dem Verbindungsstück nicht eingeplant und dadurch lässt diese sich nur schwer öffnen und schließen. Der Balken ist ca. 10,4 – 10,6cm lang. Einer der wenigen verleimten Teile, generell schwöre ich auf Schrauben… Ich arbeite mit diesem Leim: Soudal Pro 30 D

Vor dem Lackieren mit Acryl-Lacken wurde die Box erst mit Schleifpapier der Körnung 120 und im Nachgang mit Körnung 400 von groben Unebenheiten und Splittern befreit. Beim Lackieren kann ich generell nur den Tipp geben in einer Streichrichtung zu arbeiten und bei der vorgebohrten Löchern mit den Forstnerbohrern spartsam zu arbeiten. Die Buttons gehen sonst kaum noch rein in die Löcher und dann geht mühseeliges Nacharbeiten los. Bei der ersten Box hab ich nach dem Motto „viel hilft viel“ gearbeitet und mir einiges an Mehraufwand eingehandelt, das gilt es in Version 2.0 zu vermeiden… Ich selber gebe auch etwas mehr Geld für Pinsel aus, die Hausmarke von Hornbach hat da auch schon „bessere“. Auch bei den Acryl-Lacken habe ich dort zugegriffen.

Nach zwei Schichten Acryl habe ich folgende Aufkleber verklebt, die wiederum mit drei Schichten Acryl-Klarlack überstrichen wurden:

Die weißen Aufkleber hat mir Carver gedruckt, mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen: https://forum-raspberrypi.de/forum/thread/45391-beschriftung-boxen-buttons/

Die innenliegenen Seitenteile wurden drei mal mit Acryl bestrichen und wie schon bei Version 1.0 bearbeitet. Dieses mal hab ich mir zur Hilfe einen Dremel samt Workstation angeschafft.

Das Display kommt dieses mal per gedruckten Rahmen in die Box, die Druckdatei für den Halter findet Ihr nach den Bildern:

Download der Druckdatei

4. Innere Werte

Das Innenleben im Aufbau, mit den großen Boxen wurde es eng und frimelig:

5. Die fertige Box

Irgendwann war die Box dann auch mal fertig… Ich habe mich an die Anleitung meiner ersten Box gehalten und zusätzlich die Optimierungen aus den Tweaks umgesetzt. Nun mal ein paar Bilder:

Die Startanimation:

Die zweite Selfmade Phoniebox / Jukebox 4 Kids

6. Einkaufsliste

Das könnte dich auch interessieren …

47 Antworten

  1. Cavit sagt:

    Hallo zusammen ich bekomme laut und leise Tasten nicht zum laufen. Ton läuft intern über 3,5 Ausgang.
    Play Pause Taste funktioniert
    Hab die laut leise Tasten genau so verkabelt t wie play Pause nur mit den anderen Pins natürlich aber geht nichts.
    Sonst der Rest geht alles

  2. Jochen Lederer sagt:

    Hallo Olli,

    ich bin nun schon etwas weiter. Es lag tatsächlich am Hifiberry Miniamp. Dieser war kaputt.
    Ohne die Taster spielt die Musik wunderbar ab, jedoch sobald ich die Taster dranhänge, kommt kein Ton mehr.
    Das Skript für die Taster war ja auch leider erst anzupassen. Ich habe kein Display verbaut und hab dies in der von dir schon im ersten Projekt genannten Datei auch hinbekommen.
    Der Dienst startet auch jedoch kommt von keinem der Taster eine Reaktion in der Web-App.
    Im Raspberry-Deutschland-Forum habe ich auch schon angefragt. Dort bist du ja auch aktiv.
    Da is mein Skript abgepostet. Wollte es dir hier nur nicht reinspamen 🙂
    https://forum-raspberrypi.de/forum/thread/48023-gpio-buttons-dienst-startet-nicht/#post437534

    Vielleicht hast du ja noch eine Idee dazu.

    Liebe Grüße

    Jochen

  3. Jochen Lederer sagt:

    Huhu,
    Erstmal ein großes Lob an dich für die super gelungene Anleitung. Ich bin gerade am nachbasteln und freue mich schon auf das Ergebnis für meinen Kleinen.

    Ich hab aber leider das Problem, dass ich den Hifiberry MiniAMP nicht zum laufen bekomme. Er wird zwar erkannt, aber ich bekomme keinen Testton. Habe schon alles versucht. Direkt gesteckt, über Jumper-Kabel. Raspian schon zig mal neu installiert. Bin schon echt langsam am verzweifeln. Er war ja auch neu bestellt, deshalb denk ich ja nicht, dass er hardwareseitig defekt ist. Ich bekomme nur ein leises Knistern in den Boxen beim anschließen der Kabel (ich weiß, am laufenden Gerät das zu tun ist nicht ratsam, aber ich hab halt echt alles versucht.
    Hab auch nur mit dem Hifiberry aufgesteckt versucht, um GPIO-Konflikte auszuschließen.

    Vielleicht hast du ja einen Rat für mich.

    Schon mal Danke

    LG

    Jochen

    • Olli sagt:

      Hi Jochen,
      eines Vorweg, weil es schon mal jemanden passiert ist: wird der Hifiberry falsch aufgesteckt, dann wird er wohl gebrutzelt! Der Miniamp wurde normal angezeigt, aber war platt…
      Wenn Du das ausschließen kannst, dann würde ich Dir vorschlagen Schritt für Schritt noch mal diese Punkte zu testen:
      https://splittscheid.de/selfmade-phoniebox/#miniampsetup

      Wichtig ist auch alle Tests durchzuführen und die Lautstärke anzupassen mit dem alsamixer.

      Mit den GPIO direkt aufstecken ist schon gut, dann aber auch definitiv prüfen, dass in der GPIO-Buttons nicht irgendwelche notwendigen GPIOs blockiert werden. Wenn das nicht hilft, hab ich ggf. noch eine letzte Idee, aber ich hoffe, dass Du mit den Infos schon etwas anfangen kannst!

  4. holger sagt:

    Hi,
    ich habe eine frage zur dritten hand. kannst du die wirklich empfehlen (wenn ich mir einige antworten, posts auf amazon anschaue …)

    • Olli sagt:

      Hallo Holger,
      da ich selber ja kein Powerlöter bin fehlen mir sicher Vergleichserfahrungen. Im Endeffekt kam ich damit zurecht und es war mir eine Erleichterung. Nutze sie weiterhin für Lötarbeiten…

  5. Michael L. sagt:

    Hallo Olli,

    auch von mir vielen Dank für die ausführliche Anleitung zum bauen der Phonieboxen.
    Wie ist deine Erfahrung mit den Musikboxen. „Lohnen“ sich die schweren und auch teureren Lautsprecher in Form von besser Musikqualität und Lautstärke…
    Würde mich über einen kurze Einschätzung freuen.

    Grüße Michael

    • Olli sagt:

      Hi Michael,
      das ist für mich aktuell die Gretchen-Frage! Tatsächlich fällt es meinem gerade vier Jahre altem Sohn deutlich schwerer die Box zu tragen und bittet um Hilfe, ist bei der Box mit den kleinen Boxen nicht der Fall! Klanglich meckert der Große, weil die Boxen deutlich lauter sind, aber vom reinen Klang interessiert ihn das nicht. Und Passthrough hab ich wiederum nur mit den kleinen Boxen hinbekommen, sobald die Großen dran sind, feuert ein Bootloop… Generell ist es auch extrem eng mit den großen Boxen. Wenn Du mich heute fragst, dann hätte ich bei meinem Kurzen lieber die kleinen Boxen verbaut, die reichen im Regelfall völlig aus!

    • Helgo sagt:

      Hallo Olli,

      ich kann mich den vielen positiven Kommentaren hier nur anschließen – ein super Projekt!

      Noch ganz am Anfang stehend beschäftige ich mich auch gerade mit der Wahl der Lautsprecher und muss einmal blöd nachfragen was mit Passthrough gemeint ist.

      Schöne Grüße
      Helgo

    • Olli sagt:

      Hi Heglo,

      es geht dabei um den Akku, ob man währrend des Abspielens parallel laden, bzw. das Kabel ab- und anstecken kann. Wenn ich ehrlich bin, reichen den Kindern die kleinen Boxen aus. Jetzt wo ich eine mit großen Boxen habe, geht der Anspruch hoch. Dem Kleinen sind die großen Boxen aber auch zu scher zum tragen. Die Wahl der Boxen sollte gut bedacht werden. Die großen Boxen sind deutlich lauter und klanglich sicher auch ausgewogener.

    • Helgo sagt:

      Hi Olli,
      vielen Dank für die Antwort und die vielen guten Infos auf Deiner Seite! Da die Beschenkten auch viel Musik damit hören werden und das Gewicht bei denen nicht so wichtig ist tendierte ich bislang zu den Größeren. Dagegen sprechen dann natürlich das Passthrough-Problem und das öfter beschriebene Knacken beim Ein- und Ausschalten aber ich werde es zumindest mal ausprobieren.

  6. Andre sagt:

    Hallo Olli,

    ich finde deine Anleitung richtig super und habe meine Phoniebox, zumindest den technischen Teil, für mich adaptiert und nachgebaut. Es hat alles auf Anhieb funktioniert. *Daumen hoch dafür*

    Lautsprecher Chassis und Gehäuse habe ich noch nicht gekauft/gebaut. Bin da noch ein bisschen am rumprobieren. Aber ich habe an den Hifiberry mal diverse Lautsprecher (von ganz billig, bis zu einem recht guten Mittelklasse 3 Wege Lautsprecher) drangehangen. Ich bin von der Wiedergabequalität echt begeistert, jedoch ist Lautstärke viel zu laut. Selbst in kleinster Einstellung finde ich die Lautstärke für ein Kinderzimmer grenzwertig. Ab 50% Lautstärke beginnt der Hifiberry zu übersteuern.

    Jetzt über Ostern hatte ich das Ding mit zwei Studioboxen im Garten aufgebaut. Die Lautstärke, selbst nur bis 50%, hätte für eine ordentliche Gartenparty ausgereicht. Das soll aber nicht Zweck sein ;-). Hast du eine Idee oder Erfahrungen den Pegel des Hifiberry soweit abzusenken, dass das DIng Kinderzimmertauglich wird und eine ordentliche Lautstärkeregelung möglich ist?

    VG
    Andre

  7. Leroy sagt:

    Hey, erstmal vielen Dank für den tollen Blog. Ich habe eine Frage, ich habe die selbe powerbank wie du gewählt. Bei mir geht diese aus wenn ich den pi herunterfahren und ich muss sie immer per Tastendruck anschalten. Wie umgehst du dieses Problem?
    Viele Grüße

  8. Frank sagt:

    Super tolle Boxen. Hab mich beim Bau meiner ersten Box durch deine Box V1 inspirieren lassen 🙂
    Dabei habe ich dann gemerkt, dass die kleinen Nutzer Probleme mit dem einstecken der Ladekabel hatten und bin auf diese Mac-like Magnetstecker gestoßen. Damit können die Kleinen dann die Box alleine zum Laden anstöpseln und auch ein stolpern über das Kabel führt nicht zum Absturz der Box aus dem Regal.
    https://amzn.to/33ZE8eB
    Grüße.

  9. Chulian sagt:

    Hallo Olli,
    vielen Dank für deine inspirierenden Beiträge. Das hilft mir als blutigem Anfänger enorm!

    Der Rahmen für den Display sieht echt gut aus.
    Wäre es möglich, dass du die .STL dazu veröffentlichst?

    VG Chulian

  10. Ozke sagt:

    Kann es sein daß du den onoffshim falschrum gelötet hast der USB ist? Das Gesicht auf der Platine schaut eigentlich zum Raspberry!?

    • Olli sagt:

      Auf dem einen Bild ist er falsch herum aufgesteckt, da die Leiste ursprünglich auf der anderen Seite von mir verbaut wurde. Es steht auch im Text drin, dass er symbolisch aufgesteckt wurde…

  11. jrs666 sagt:

    Der Pimeroni OnOff Shim funktioniert *NICHT* problemlos mit einen Raspberry Pi 4, weil er laut Spezifikation nur für 2.5A ausgelegt ist, der Pi 4 aber bis zu 3.0A haben möchte.

    Konkret kann ich die ganzen Verbraucher, die für eine Phoniebox benötigt werden, nicht über den Shim versorgen: “Under-Voltage detected”.

    Gibt’s Alternativen?

    • Olli sagt:

      Wie hast du den angeschlossen? Habe drei auf Pi4s im Einsatz, kein Undervoltage! Vieles steht und fällt mit dem USB Kabel, hab da schon einiges durch. Daran darf man absolut nicht sparen.

  12. jrs666 sagt:

    Der Pimeroni OnOff Shim funktioniert *NICHT* problemlos mit einen Raspberry Pi 4B, weil er laut Spezifikation nur für 2.5A ausgelegt ist, der Pi 4 aber bis zu 3.0A haben möchte.

    Konkret kann ich die ganzen Verbraucher, die für eine Phoniebox benötigt werden, nicht über den Shim versorgen: “Under-Voltage detected”.

    Was könnte man als Alternative nehmen?

  13. tom sagt:

    Schau ja immer wieder gerne rein bei Dir – sobald mehr Zeit ist, stelle ich auch noch meine Kisten in deinen Post! Habe auch angefangen die Karten zu laminieren, mit den identischen Folien. Liegt es an meinem Gerät oder hast Du das auch: Um die Karten ist bei den Hüllen ja nicht viel Folie übrig. Ich muss die zum einen mit der offenen Seite zuerst reinschieben und auch die Seiten nochmal separat durchlassen, damit auch alles dicht ist…?! Bei Dir ähnlich? Wenn ja hole ich mir dein Gerät 🙂

    • Olli sagt:

      Das ist bei mir nicht so, zwar zieht die eine oder andere Karte irgendwann Luft, aber die meisten sind dicht.

    • Stefan sagt:

      Ich habe die etwas größeren Taschen genommen, 65x95mm, damit lassen sich die Karten gut laminieren. Um die langen Seiten zu schließen, lasse ich die Karte allerdings 2x durchlaufen, einmal mit der geschlossenen Seite, und dann mit einer langen Seite.
      Die Bilder habe ich auf Fotopapier, je 4 auf einem 10x15er Abzug. Powerpoint Vorlage, Seitenformat 10×15, Export als JPG, dann ausdrucken am Automaten.

  14. Oliver Schmidt sagt:

    Moin Moin und frohe Weihnachten!
    Deine Anleitungen haben mir sehr geholfen, und die Kinder haben sich sehr über ihre Boxen unterm Tannenbaum gefreut. Ich suche jetzt noch nach einer Lösung, dass zu erkennen ist wann die RFID Karte aufgelegt werden kann. Also ab wann die Box betriebsbereit ist. Ich habe die spotify Lösung für die ja auch WLAN erforderlich ist. Die Kinder sind da z.T etwas ungeduldig. Eine LED oder ein akustisches Signal wäre super. Hast du da einen Tipp? Ähnlich deiner einschalt Animation. Jedoch muss es nicht so aufwändig sein.

    Danke und schöne Festtage.

    Namensvetter, Olli 😉

    • Olli sagt:

      Moin Olli, auch Dir und Deiner Familie frohe Weihnachten…
      Tatsächlich geht es m.E. mit am besten über das Display. Es steht und fällt halt mit dem Mopidy Dienst und ja, auch mit der Internetverbindung in Sachen Spotify. Offline geht das Ganze viel zackiger. Du könntest eine LED schalten, die erst dann leuchtet, wenn der Service geladen ist, ist ähnlich meiner LED-Anzeige, wobei die Box auch danach noch ein zwei Sekunden braucht…

  15. RhineFire sagt:

    Hallo,
    der Hifiberry Miniamp hat dochbeine Ausgangsleistung von nur 2x3W – wie wirkt
    sich das auf die möglichen 20/30W der Visatron F 8SC-8 aus? Wäre es hier nicht sinnvoll noch einen Verstärker zwiachenzuschalten?

    Viele Grüße,
    RhineFire

    • Olli sagt:

      Das ist eine gute Frage! Ich wollte mich auch vorsichtig ran wagen. Es soll ja keine Beschallungsmaschine werden, auch wenn die Kids damit gerne feiern können. Hier verweise ich gerne auf den Experten schlizbäda im raspberry-Forum… Aber Vertärker an Verstärker, da halte ich gar nicht viel von!

  16. Dennis sagt:

    Hallo Olli,

    hast du zufällig einen Schaltplan mit miniamp, onoffshim und den Buttons? In deinem ersten Blog-Eintrag war der Plan noch ohne miniamp.

    Danke 😉

    • Olli sagt:

      Ja der Miniamp kam spät dazu, wollte es ja über USB und Klinke probieren, as simple as possible… Aber den Schaltplan hatte ich nicht mehr gemacht.

    • Dennis sagt:

      Danke. Wie hasst du den miniamp denn anschlossen. Komplett aufstekcne funktioniert ja nicht. Also welche Pins am miniamp hsat du welchen Pins am rpi zugeordnet?

    • Dennis sagt:

      Ich habe nur die Info gefunden, dass der miniamp GPIO 18-21 nutzt. Aber diese sind bei dir ja schon anderweitig genutzt, oder?

    • Dennis sagt:

      SOrry für en 3. Post. Ich habe gesehen, dass du die GPIOs für die Knöpfe noch geändert hast. Du hast also GPIO 19-21 mit einem Jumperkabel an den miniamp angeschlossen, oder?

      Wie sieht es mit GND und 5V/3,3V aus?
      Musstest du GPIO 16 und 26 nicht anschließen? ich sehe du hast auf der 26 einen Button…

      „GPIOs 18-21 (pins 12, 35, 38 and 40) are used for the sound interface. GPIO16 can be used to mute the power stage. GPIO26 shuts down the power stage. You can’t use these GPIOs for any other purpose. „

    • Olli sagt:

      Der Button wird von mir anders angesteuert. Wichtig sind die vier Pins. Strom und GND hab ich über eine Lochrasterplatine gelöst

  17. Gary sagt:

    Hi Olli,

    hast du hier auch einen Schaltplan / Stromlaufplan für die LED Button erstellt?
    Warum kann man den GPIO eigentlich nicht direkt auf Ground schalten und muss Widerstände davor basteln?

    Gruß Gary

  18. Hoasd sagt:

    Hey, ich bin ein Riesenfan deiner Phoniebox! Ich habe gerade meine erste fertig gestellt. Ohne deine Anleitung wäre das nicht möglich gewesen! Vielen Dank dafür.
    Was ich alledings nicht verstehe, ist warum du es dir so umständlich machst mit den Buttons. Ich habe diese hier verbaut. Die sind direkt farbig und funktionieren mit 5V. Dann hast du nicht den HickHack mit den Extrawiederständen. Die sind bei den Buttons nämlich schon direkt mit eingebaut.

    • Olli sagt:

      Hallo Hoasd,
      danke, freut mich, dass die Anleitung so gut ankommt.
      Die 5V wollte ich halt vermeiden, da ich die LEDs per GPIO steuere und die bekanntlich nur 3,3V mitmachen. Leider sieht man Deinen Link nicht, ggf. schreib den Namen in den Kommentaren, dann verlinke ich gerne Deine Buttons.
      Ich würde mich auch extrem über ein Foto freuen und das gerne in einem neuen Beitrag teilen… Gerne mit ein paar Worten von Euch dazu 😉
      Grüße
      Olli

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.